Was gibt’s Neues?
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Es ist Sonntag, 4:45 Uhr als das Weckergeläut endlich die Erlösung einer unruhigen Nacht bringt. Schnell was gefuttert, die Sporttasche fertig gepackt und auf ging's nach Wiesbaden zum Ironman 70.3 European Championship. Bald darauf trafen wir am Schiersteiner Hafen ein, der Austragungsort der ersten Disziplin war und die erste Wechselzone beherbergte. Leider zeigte sich dort schon, was uns den ganzen Tag begleiten sollte - Regen! Zeitlweise war dieser so stark, dass einige Athleten bereits ihre Räder Richtung Check-Out geschoben haben. Aber man ist ja nicht aus Zucker und so machte sich die erste Startgruppe um 8 Uhr auf den Weg die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und den Halbmarathon hinter sich zu bringen. Wie immer kassierte ich beim Schwimmen einen Rückstand auf die Frauenspitze. Nur gelang es mir diesmal nicht, diesen auf dem Rad zu verringern. Verhärtete Oberschenkelmuskulatur ließ keinen kräftigen Tritt zu. Erst nach ca. 30 km wurde es etwas besser und ich konnte meinen Rythmus fahren. Die eh schon schwierige Radstrecke mit den 1.500 Höhenmetern und vielen kurvigen Abfahrten wurde durch die Straßennässe noch risikoreicher. So freute ich mich auch, den Radpart hinter mich gebracht zu haben, als es nach der letzten Abfahrt Richtung Wiesbaden ging. Doch zu früh gefreut, denn ca. 1,5 km vor der Wechselzone rutschte ich mit dem Rad in einer Linkskurve weg. Platsch! Da lag ich, glatte Bauchlandung. Nachdem ich mich wieder sortiert hatte, musste das Fahrrad noch in Ordnung gebracht werden, was zusätzlich Zeit und Nerven gekostet hat. Als ich wieder auf dem Timerite von Spoce saß merkte ich, dass ich durch den Aufprall Probleme hatte, tief Luft zu holen und so trullerte ich Richtung Kurpark zum Wechsel. Auch die ersten Meter zu Fuß ähnelten eher der Sportart "Walking". Anschließend machte ich noch eine kurze Pause bei Adrian um mein Leid zu klagen um es dann mit dem Laufen zu probieren. So richtig schnell war es nicht, aber ich konnte es solide zu Ende bringen. Am Ende reichte es zum 8. Platz Gesamt (7. FPro), ein Ergebnis, was unter diesen Gesichtspunkten zufriedenstellend ist.
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Über mich
Bis 2006 als Läuferin unterwegs, begann ich Ende des Jahres mit dem Duathlon-sport. Darauf folgte dann im Jahr 2008 der erste Triathlon.
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